Dienstag, 31. Mai 2011

Sandy.P.Peng

Tattoomodel
Sandy P. Peng
(Vorarlberg)

 Internationales Alternativ Model aus Bregenz.
Covergirl diverser Tattoo-Magazine in Mexico, Australien, Polen, Tschechei, Deutschland, Holland, Texas uvm.!
Peng liebt Shootings im alternativen Bereich und umso verrückter das Motto um so besser das Ergebnis!


*** Sandy P.Peng - alles, außer gewöhnlich! ***


Samstagnachmittag, ein kleines Studio bei München. „Peeng Peeeng“ tönt durch den Raum– in knappen Hotpants, Schuhen in schwindelerregender Höhe und engem Top steht sie selbstbewusst und voller Energie vor der Kamera – und post gekonnt mit einem alten Revolver in der Hand. Miss Peng liebt ausgefallene und lustige Shootings, denn dort kann sie ganz sie selbst sein – locker, fröhlich, ausgelassen.
Angefangen hat Peng vor etlichen Jahren. „Dort war alles noch ganz anders als heute“ erzählt sie mir oft, während wir gemeinsam auf Shootings fahren oder bei einer Tasse Cappuccino den neuesten Tratsch austauschen. „Damals gab’s noch keine Alternativszene in dem Sinn. Ich wusste schon immer, dass ich viele Tattoos haben wollte, aber zu jener Zeit ging das noch nicht. Heute krieg ich massig Anfragen genau wegen den Tattoos.“ Sandy und ihre Körperkunst – ein Thema für sich. Sie ist verrückt nach ihnen! Auf ihrer Haut finden sich niedliche Tierchen, unzählige Sterne und viele weitere Motive, die alle etwas ganz Besonderes für sie sind.
Sandy arbeitet gerne als Model, allerdings ist es für sie nur ein Hobby. Sie reist gerne, lernt viele neue, interessante Menschen kennen und „solang man mich noch bucht, bleibe ich im Geschäft“ schmunzelt sie. Am liebsten macht sie Shootings mit ihren Freundinnen: „Die sind alle mindestens genauso verrückt wie ich! Wir lachen viel, leben unsere Kreativität aus – es ist jedes Mal ein tolles Erlebnis und ich will kein einziges davon missen!“

Die Ideen hinter ihren Bildern kommen meistens von ihr und die tollen Fotografen und Bildbearbeiter, mit denen sie zusammenarbeitet, setzen sie gekonnt und sehr oft schmunzelnd um. „Es ist spannend die Entwicklung eines Bilder zu sehen, von der Idee über die Umsetzung (mit allen Schwierigkeiten, die dabei auftreten können und es meistens auch tun) bis zum fertigen Werk.“ Das wichtigste für Sandy ist der Spaßfaktor, interessante Projekte, die sie reizen, macht sie ohne Gage.
INK, NOT MINK! Ein Slogan, der um die Welt geht. Tierfreundin und Aktivistin Sandy P.Peng hat diesen Slogan groß auf ihrem Oberschenkel stehen – und wurde so als einziger „Nichtpromi“ für die Kampagne gegen Pelz ausgewählt. Dabei war es nicht mal ihre eigene Idee, sie wurde ermutigt einfach mal ein Bild an die weltweit größte Tierschutzorganisation zu senden – und prompt kam eine sehr erfreuliche Antwort. Für Sandy war dies nicht nur eine riesengroße Ehre, sondern auch eine ganz besondere Freude: „So kann ich mein Hobby mit einem guten Zweck verbinden, so macht es gleich noch mal viel mehr Spaß!“ Außerdem ging sie mit PETA drei Tage auf Tour – trotzte dem Regen und demonstrierte tagelang leicht bekleidet unter dem Motto: „Trage deine eigene Haut, nicht die von Tieren!“ Von vielen gelobt, von anderen belächelt – Sandy war das egal, sie zieht ihr Ding durch.


Miss Peng hat in den letzten zwei Jahren aufs Gaspedal gedrückt, investierte viel Zeit und gab bei jedem einzelnen Shooting 100% - und hat sich so einen Namen in der Alternativszene gemacht. Sie pflegt den Kontakt zu ihren Fans, ist weder eingebildet noch überheblich und erwähnt auch immer wieder die Fotografen, „denn sie sind es, die das Bild erst perfekt machen mit ihrer Bearbeitung!“ Bitte Sandy, im Namen deiner Fans: keep on rocking und erfreue uns noch lange mit deinen Bildern! 

(Text: JudyLuu)
Sandy P.Peng + PeTa:

Ich bin ausdrücklich gegen das Tragen von Pelz!
Es liegt mir wirklich sehr am Herzen mich dafür einzusetzen. Ich bin verrückt nach Robben und es ist für mich unverständlich, dass jedes Jahr rund 350.000 Babyrobben für die Modeindustrie sinnlos abschlachtet werden. Ich kann und will es einfach nicht verstehen. Die Babyrobben sind gerade mal zwölf-vierzehn Tage alt. Augrund ihres schneeweißen Felles werden sie auf brutalste Art und Weise getötet.
Es erzürnt mich, wenn „noble Damen“ von Tierliebe sprechen, weil sie ein kleines Hündchen im Korb oder in der Tasche mit sich führen. ABER genau diese Damen stolzieren dann in einem Pelzmantel herum, für den dreißig Robbenbabies oder vierzig Nerzen ihr junges Leben lassen mussten - niedergeknüppelt, zusammengeschlagen, vergast und teilweise am lebendigen Leib das Fell abgezogen. Die Tiere werden nicht erschossen – dadurch würde der Pelz Schaden tragen. Die Tiere werden nicht betäubt – das ist zu teuer. Wenn Babyrobben Todesangst haben, stellen sie sich tot – dann werden sie lebendig gehäutet und deren Körper wird wieder zurück aufs Eis geworfen (das jährliche Massaker in Kanada).
China ist der weltweit größte Pelzproduzent. Millionen von Hunde und Katzen werden in China zu Tode geknüppelt, mit Drahtschlingen erdrosselt oder ausgeblutet, um aus ihrem Fell Mäntel, Jacken, Besätze an Krägen, Stiefel, Handschuhe, Kapuzen oder einfach nur Firlefanz zu machen. Wer sich dafür näher interessiert – im Web gibt es genug Videos darüber. Mir kommen jedes Mal die Tränen, wenn ich mir diese Videos ansehe, aber gleichzeitig spornt es mich an mich gegen das Tragen von Pelz einzusetzen!
Wir leben in einer Zeit, in der es absolut nicht mehr nötig ist, echten Pelz zu tragen. In anbetracht  zahlreicher qualitativ hochwertiger Alternativen, entscheiden sich immer mehr mitfühlende Verbraucher und tierfreundliche Modemacher stattdessen synthetische Stoffe (wie Acryl, gebürstete Baumwolle oder Webpelz) zu kaufen bzw. für deren Kollektionen zu verwenden.
Wie bin ich auf die Idee gekommen mich dafür zu engagieren?
Ich habe mir das Tattoo INK, NOT MINK! (Tinte, nicht Nerz) groß auf mein Bein tätowieren lassen. Meine Motivation war ein Tattoo mit einer positiven Botschaft am Körper zu tragen. Kurze Zeit später war ich Teil der weltbekannten ANTIPELZ Kampagne von PeTa. Seitdem  befasse ich mich noch viel intensiver mit diesem Thema.

Was erhoffe  ich, damit zu erreichen?
Ich möchte die Konsumenten für das Thema sensibilisieren und zum Nachdenken anregen wo und welche Kleidung sie kaufen. Vielen ist überhaupt nicht bewusst, was dahintersteckt und deswegen versuchen wir aufzuklären. Klar, sie sehen das Endprodukt – und nicht das tote Tier vor sich. Wenn die Menschen aufhören würden PELZ zu tragen und zu kaufen, wenn es also keinen Absatz mehr geben würde für echten Pelz –dann würde auch das grausame, sinnlose Abschlachten dieser hilflosen Tiere aufhören. Nach dem Motto: NO SALE – NO KILL!

Peng und Tattoos:
Fast alle meine Tattoos stammen von Fat Foogo in Bregenz.
Mein erstens Tattoo habe ich mir bereits mit 15 selbst gestochen. Damals noch mit Tinte, Nadel und Faden, es war eine Katastrophe  und ich schiebe es auf jugendlichen Leichtsinn. Mit 20 Jahren habe ich mir dann ein Tribaltattoo auf meinen linken Oberarm stechen lassen. Zu jener Zeit waren diese Art von Tattoos grad sehr beliebt, heute gefällt es mir nicht mehr.  Es passt auch überhaupt nicht zu meinen restlichen Tattoos, die heute eher im Comicstil sind.
Ich habe mit den Farben schwarz/rot/grau gestartet und möchte das nun bis zum „Schluss“ so durchziehen, damit dann das Gesamtbild stimmt. Selbstverständlich gefallen mir auch bunte Tattoos. In welchen Farben die Tattoos gestochen sind, ist mir grundsätzlich egal, mir gefallen Tattoos, welche nur black&grey sind, genauso wie total bunte Sleeves.
Ich liebe süße und freche Tattoomotive. Da ich eine große Tierliebhaberin bin, habe ich mir natürlich auch einige Tiermotive stechen lassen. Oldschool und Newschool Tattoos gefallen mir auch sehr gut.
Viele meiner Tattoos sind aus einer spontanen Laune entstanden, andere hingegen haben wieder eine ganz besondere Bedeutung für mich. Ich erzähle euch gerne was darüber. Die Frage ist nur, mit welchem starte ich? ;-) Okay, mein großes Ink, not Mink! Tattoo, auf meinem rechten Oberschenkel und seine Bedeutung sind euch ja mittlerweile bekannt.
Meine beste Freundin Tina und ich haben uns ein Tattoo machen lassen: Mejores Amigas (auf deutsch: beste Freundinnen). Leider ist Tina ein halbes Jahr später gestorben, daraus entstand mein Memory- Tattoo auf meinem Rücken mit ihrem Todesdatum.
Ich liebe Miezekatzen – hab mir mittlerweile schon vier Stück in unterschiedlichen Variationen tätowieren lassen. Wäre gut möglich, dass es noch eine 5.Katze wird ;-)
Auf meinem Bein steht der Schriftzug VIVE para la VIDA geschrieben!
(Text: JudyLuu)
 Ein kleiner Auszug aus Sandy's Referenzkiste









Sandy als Darsteller im neuen Video der Beatbangers -Gschtank-
You Tube Video von Beatbangers "Gschtank"

Sandy ist mitlerweile ein Weltweit gefragtes Tattoomodel. Im Juni gehts für Sie nach New York City um für das Skin&Ink Magazin zu posieren. Plus neue Tattoos stechen zu lassen - was sonst!!


Hier gibts mehr von der schrägen Frau Peng. - reinschauen!!



 Booking:


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